JANECK



Janeck präsentiert am 23. Februar bei Frei-Tanz BalkanBeats

Mancher vermutet die Wurzeln seiner Musik in seiner jüdischen Abstammung und Herkunft aus Krivoy Rog/Ukraine.

Janeck ist auch Teil des DJ-Duos Schwarzmeer BBQ:

Zu exotischen Rhythmen das Bein zu schwingen war in Europa seit jeher en vogue. Tango, Samba, Rumba, Cha-Cha-Cha fanden ihre Liebhaber in den noblen Ballsälen und feinen Salons des vergangenen Jahrhunderts. Ska, Reggae und Afrobeat beeinflussten Jahrzehnte später Generationen von Alternativen und Künstlern. Die Popularität von Buena Vista Social Club und Salsa heizten das Interesse des Mainstreams am Neuen und Unbekannten an.

Auch die schrägen Blechsätze der Gypsy Brass Bands und Kusturicas Unza-Unza- Beats setzen ihren Aufmarsch von Balkan über Europa bis nach Amerika schon seit einigen Jahren fort. So wird mittlerweile nicht mehr nur in den Underground-Clubs zum Tuba Bass wild gehüpft, sondern auch an etablierten kulturellen Veranstaltungsorten ist das Publikum auf den hochprozentigen Geschmack gekommen.

Das Phänomen Balkan ist generationenübergreifend und international geworden, so dass ein Dancefloor-Kracher, wie: "Yes, we are a Swedish Balkan Band, you don't have to look twice!" niemanden mehr die Stirn runzeln lässt. Es sind die Extremen, die geballte Ladung grenzenloser Freude und unendlicher Traurigkeit, die DJs und Musiker auf der ganzen Welt packen, begeistern, nicht mehr loslassen und immer wieder zu neuen Hybriden inspirieren. Balkan Beats gehen eine glückliche Verbindung mit HipHop, Drum'n'Bass und sogar Bhangra–Klängen ein.

Das Rezept ist nicht neu, denn schon bei Sinti und Roma wie auch bei jüdischen Klezmorim fand sich alles, von den Märschen der glanzvollen osmanischen Armee über Mozart-Stücke bis zum Swing, Mambo und sogar Disco, im Repertoire wieder, kunstvoll mit volkstümlichen Klängen vermischt.



Vom Schwarzmeer zur Karibik, über Tel Aviv in den Balkan, mit dem Express von den hippen Clubs in Istanbul nach Berlin und New York – Weltmusik wird derzeit umdefiniert. Madonna begeistert sich für Glanz und Intensität der neuen Szene und tritt mit dem auch für New Yorker Verhältnisse verrückten ex-ukrainischen Sänger der Band Gogol Bordello auf. In London, Paris und Brüssel mixen Club-DJs osteuropäische und mediterrane Klänge in ihre Beats, Soulmusiker begeistern sich für die Funkyness rumänischer Gypsy-Bands, Indie-Künstler nehmen ihre Alben in Budapest und Bukarest mit ortsansässigen Musikern auf.

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www.myspace.com/labolschevita