WIKIPEDIA ÜBER TANZ


Motivation

Tanzen und Spielen sind sich in ihrer Wesensart sehr ähnlich:

Es geht nicht darum, durch gezieltes Tun einen bestimmten Zweck zu erreichen, sondern darum, sich durch die Beschäftigung an sich zu vergnügen.

Die Verbindung aus tänzerischer Bewegung und gleichzeitigem Musikgenuss bereitet den Tänzern Glücksgefühle, die sich bis zur Trance oder Ekstase steigern können.

Manche Musikformen sind so „treibend“ und „gehen in die Beine“, dass die Zuhörer ohne bewusstes Zutun in rhythmische Bewegungen verfallen – und sei es nur, dass sie mit den Fingern schnipsen oder mit dem Fuß den Takt mitklopfen. Auch überschwängliche Freude kann einen kaum zu bändigenden Bewegungsdrang auslösen.

Besonders in der körperlichen Nähe des Paartanzes äußern sich Wünsche nach Zuneigung, aber auch Trost und menschlicher Wärme an sich. Die geschmeidigen Bewegungen der Umworbenen zu beobachten oder den Körper des Umwerbenden zu fühlen sind erotische Erfahrungen, das geistige Einlassen auf den Partner – um zu führen oder sich führen zu lassen – schafft gegenseitiges Vertrauen.

Der Text stammt von Wikipedia zum Stichwort Tanz